Serie: FeM Office Renovierung


zur Erklärung für den geneigten Leser: FeM ist ein Verein mit dem tollen Namen “Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V.” In dem Verein bin ich u.a. Mitglied. Nun renoviert dieser Verein gerade sein Office komplett. Der Verantwortliche schreibt darüber immer schön Bericht; und ich schreibs hier 😉


okay; es gilt Zeit aufzuholen:


Mittwoch, den 10.03.2004


Bin früh aufgestanden *gähn*, um unsere fleißigen Arbeiter zu begrüßen. Gegen 07:20 kommt die Sanitärbaufirma angerückt. Nachdem wir uns nochmals abgestimmt haben, wo was hinkommt, fangen sie an, mitm Zollstock rumzumessen und viele Dinge an die Wände zu malen und zu beraten, was alles benötigt wird. Gegen 08:10 verschwinden sie wieder, um das Material zu holen und bei ner befreundeten Firma den Kernbohrer auszuleihen. Um 09:35 kommen sie wieder und beginnen die Kernbohrungen in die Wände zu machen. Nach genauerer Ortsbesichtigung haben sie sich entschieden, zwei Bohrungen zu machen. Eine, um das Abwasser des Aufgangs durch die Wand zu führen und eine, um unsere neue Toilette anzuschließen. Erstere stämmen sie mit einem Elektromeißel nach oben hin auf, um das Rohr schräg durch die Wand legen zu können. Um Toiletten- und Dusch- und Waschbeckenabwasser besser aneinander vorbeiführen zu können, wird der Boden um das vorhandene Nutzabwasserrohr etwas aufgestämmt, um die Sache etwas tiefer legen zu können. Waschbecken und Duschabwasser münden nun im Nutzabwasserrohr, das Abwasser der Sprüle und Geschirrspüler soll in das Toilettenabwasser eingeleitet werden. Dusch- und Toilettenhalterung sind schnell montiert, sie werden nur an die Wand gestellt und angeschraubt. Nach der Mittagspause, beginnen die beiden Arbeiter on-the-fly das Toilettenabwasser umzubauen, was ne ziemlich eklige Angelegenheit ist. Obwohl sie vorher rumgegangen sind und die zwei betroffenen Aufgänge gebeten haben, für ne halbe Stünde nicht zu Scheißen, hält sich natürlich irgendwer nich dran. Für solche Fälle hilft nen Eimer und ne schnelle Reaktion… *ggg* Da wir die Maße für die Küchenanschlüsse nun brauchen, begeben sich Thammy, Susi und ich nochmals auf Reise nach Erfurt. Angeblich soll es in der Metro, ne Küche nach unseren Wünschen geben, was sich leider nicht bewahrheitet. Fündig werden wir erst wieder zurück in Ilmenau. Als wir gegen 19:00 Uhr von unserer Einkaufstour zurückkommen, sind alle nötigen Rohrleitungen schon vorbereitet, brauchen also am nächsten Tag nur angeschlossen werden. Fotos



Donnerstag, den 11.03.2004


Da die Sanitärbaufirma am Vortag nen Schlüssel vom Hausmeister bekommen hat, ist es nicht so schlimm, dass ich verschlafen hab. Die Männer sind fleißig am Löten der Anschlussstellen. Die neuen Leitungen sind nur noch aus Kunsstoff. Gegen 14:00 Uhr sind die Arbeiten beendet. Auch das alte Wasserrohr in den Flur haben sie nun auch entfernt. Die Reststücke klopfe ich gegen Abend noch aus der Wand. Gegen 17:00 Uhr begebe ich mich auf Einkaufstour in den Baumarkt, um Material für Kabelaufhängungen und das Umlegen des Fernseh und Telefonkabels zu besorgen. Zu meinem Bedauern gibs aufm Baumarkt kein gescheites Erdungskabel. Als ich gegen 19:20 wiederkomme, befestige ich noch die Halterungen der LWL-Kabel, wie von Atze vorgeschlagen. Schaut schick aus und läßt die Option später noch Kabel nachzuziehen. Fotos



Freitag, den 12.03.2004


Heut hab ich mir mal wieder vorgenommen früh aufzustehen, weil heut die Trockenbaufirma das erste mal kommt. Als ich gegen 07:30 ins Office komme ist der Stift der Trockenbaufirma fleißig am Zusägen von U-Profilen (ist noch alleine), ohne den geplanten Grundriß überhaupt zu kennen. Sein Chef kommt gegen 08:00 Uhr mit nem Transporter voll Material, was beide nun schnaufend reinschleppen. Anschließend widmen sich beide wieder ihren U-Profilen. Während der Meister erstmal alles mittels Laser anzeichnet, setzt der “Stift” erstmal freihand ein paar Profile. Die Tür wird erstmal an die falsche Stelle gesetzt und der Bereich ist krumm und schief. Nachdem mir das nun doch etwas seltsam vorkommt, stimmen wir uns erstmal über den Plan ab… *ggg* Für das “krumm und schief” wird der Stift von seinem Meister zusammengeschissen, nachdem ich den Raum wieder verlassen habe. *habsabertrotzdemgehört* In der Frühstückspause von 09:00 Uhr bis 09:30 fängt der wortkarge ältere Bauarbeiter dann doch plötzlich an mit mir zu plaudern; ihn interessiert wohl unsere Kamera. Gegen 09:45 fahren Amy und ich zum Großhandel Brück, um uns Kabel für die Elektroverkabelung zu besorgen. Nach Abstimmung mit Amy’s Vater, wissen wir nun auch, was wir brauchen. Bis zum Feierabend um 13:00 Uhr haben unsere fleißigen Bauarbeiter die Ständer der Kammer vollständig gesetzt und haben sogar schon die Wand mit der Tür einseitig doppelt beplankt. Gegen 15:00 Uhr lege ich das Fernsehkabel um, nachdem ich zuvor getestet habe, ob die Bildquali durch die Verlängerung merklich sinkt. Alf bemerkt keinen Unterschied; durch das Stück Kabel scheinen wir uns nich merklich Dämpfung einzuhandeln. Anschließend fahren Susi und ich nochmal zum Globus, um ein bischen Material nachzukaufen, das wir für Amy’s Verkabelungsplan brauchen. Wie lassen uns auch ne OSB-Platte zuschneiden, die wir als Verstärkung für die Hängeschränke benutzen wollen. Für den Abend hatte ich mir vorgenommen, unser Telefonkabel in den BR umzulegen. Als ich es schon halb zurückgezogen hab, fällt mir auf, dass das Kabel nicht wie erwartet aus der L3, sondern aus der L1 kommt. Die Wurfschnur, die unser neues Office kreuzt, ist also was anderes… Interessanterweise endet selbeswelches im Kabelgewirr des Betriebsraumes. Ich lege es aber trotzdem komplett um, wer weiß, wozu das gut ist… Fotos

  1. #1 by Oink roller on March 15, 2004 - 21:09

    was ist das für ein ding `?

  2. #2 by BieTieKay on March 15, 2004 - 21:55

    das soll mal eine Dusche+Toilette werden 😉

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