TechEd 2004 – der zweite Tag


0800 Uhr war angesagt – 0830 UHr kam dann der erste Kollege – nungut ohne Frühstück (hey, es gibt ja lecker “Refreshments”) sind wir dann mit dem eiligst herbeigerufenen Grossraumtaxi – über Stock und Stein; Verkehrsregeln scheinen Auslegungssache zu sein – zum RAI Kongresszentrum gefahren. Dort dann endlich angekommen haben wir die Zeit bis zur Keynote mit diversen Internet-Aktivitäten überbrückt…. um 10 Uhr dann war es soweit – die Keynote der TechEd Europe 2004.


Schon beeindruckend so eine Kongress-Halle wo sich ein paar Tausend Menschen treffen und spassige Reden halten.
Jedenfalls stand auf jedem Stuhl eine schicke Trommel – aus Johannesburg/Südafrika wir wie später erklärt bekommen haben – extra für uns angefertigt. “The Drum Cafe” hat dann auch das geniale “Warm-Up der Massen” übernommen. Nach ein paar Minuten Fingertraining ging es dann auch direkt mit der Keynote los. Verschiedene höchst interessante Demos und Produkt-Announces wurden da gemacht – wie man es eben von so Keynotes erwartet.


Danach ging es dann direkt in die Sessions – behangen mit einer überdimensionalen orangen Tasche und einer Trommel – ein ziemlich lustiges Bild müssen wir so abgegeben haben. Jedenfalls bin ich mir nicht sicher ob nicht der ein oder andere Amsterdamer Ureinwohner sich seinen Teil gedacht hat, als dann am Abend nach den Sessions einige tausend Leute mit orangenen überdimensionalen und abgrundtief hässlichen Taschen und einer Trommel durch Amsterdam pilgerten.


Neben der “Microsoft and Opensource” Session war die Session von Don Box die auf die ich mich an diesem Tag am meisten gefreut habe.


Ich will nocheinmal auf die Räumlichkeiten hier zurück. Es ist einfach “riesengross” – leider fällt mir kein anderes Wort dafür ein. Hallen in die für eine einzige Session über tausend Leute reinpassen sind einfach “riesengross”.


Die Versorgung die wir an diesem Tag zum ersten Mal geniessen durften ist Microsoft-typisch sehr gut – “Magic Fridges” überall (jene Kühlschränke mit leckeren Getränken durch Zauberei niemals leer werden) – die schon kurz angesprochenen “Refreshments” – hier reicht die Palette von Backwaren bis zum Eis – oder dem dann von Borland gesponsortem Lunch. Für die nächsten Tage gilt es aber, speziell was das Mittag betrifft: der frühe Vogel fängt den Wurm (wieso fängt der eigentlich den Wurm ? was für ein scheiss Spruch !)… was ich eigentlich sagen will: einfach mal schauen das man recht früh dort aufschlägt – damit man in Ruhe essen kann und vor allem auch noch die komplette Auswahl an Gerichten zur Verfügung hat.


Nach der letzten Session haben wir SSPs ersteinmal die wichtigen Arbeiten erledigen können – ja – als SSP ist man nicht nur zum Spass unterwegs – da wird richtig hart gearbeitet. Genialerweise kam heute auch direkt die Feedbackauswertung der Student Technology Conference an. MAP rocks !


Am Abend – genauer: Ab 20 Uhr – sollte dann noch eine “Academic Party” stattfinden – aus Gründen des Schlafmangels bot es sich mir und dem Kollegen, äh, Heil an doch dann direkt nach dem Shutdown des Wireless LAN im Kongresszentrum Richtung Hotel abzufahren – mit der Strassenbahn diesmal. Ein Abenteuer schlechthin ist es mit Herrn, äh, Heil das Hotel zu suchen. “Der Masterchief macht das schon”… dann hat sich der “Masterchief” dummerweise vertan – naja macht ja nichts wir haben dann dochnoch das Hotel gefunden – hab ich eigentlich schon erwähnt das es hier verdammt viele ziemlich kleine Gassen und Wege gibt ? Ja ich glaube schon.


Genug geschrieben (eigentlich schreibe ich diesen Artikel gerade am Dienstag-Abend…ich sitze auf meinem Bett im Hotel und hab kein Internet…wie deprimierend)… jetzt wird geschlafen B-)


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