Mail an Saddam

Für alle, die nicht die mittlerweile schon die alten Berichte von der Heise-Homepage kennen, sei hier mal ein kleiner Überblick zum Thema Irak und Internet zusammengestellt.


Mit dem Internet im Irak ist es ja nicht so gut bestellt. Totzdem hat der geschiedene Diktator wohl eines Tages die Eingebung gehabt, er bräuchte auch eine Mailadresse. Also haben flugs einige Admins (Der Ausdruck des “do-or-die” bekommt hier nebenbei eine ganz besondere Note.) neben einem staatlichen Provider eben auch einen Account eingerichtet.


Die Adresse lautet press@uruklink.net (Aber Hinschreiben ist zwecklos…).


Jedenfalls wurde die Mailbox natürlich recht bald von Hackern mit unterschiedlicher Motivation geknackt und förderten eine Reihe interessanter Mails zu Tage.


So gab es u.a. den obligatorischen Spam (Ja, auch Diktatoren haben es da nicht leichter.), Viren-Mails, “Fanbriefe” und diverse Angebote wie Tötungstipps aus China, Söldnerbewerbungen, amerikanische Firmen mit Exportwünschen, Finanzdienstleister (Die Welt ist doch wirklich herrlich zynisch…) und Schmuggler.


http://www.heise.de/tp/deutsch/special/irak/13529/1.html


Interessant ist auch noch Folgendes:


Auf der staatlichen Internetseite konnte man eine Mail an einen der Söhne von Saddam schicken, und zwar an eine kostenlose Adresse von Yahoo. Nun darf man spekulieren, ob es sich um geschickte Kostenreduzierung, Unfähigkeit der Admins (zur Erinnerung: Do or die!), ein Verstoß des US-Unternehmens gegen geltende Handelsgesetze oder einfach nur um einen Scherz handelte.


http://www.heise.de/tp/deutsch/special/irak/13586/1.html


Jens Heymann

3 thoughts on “Mail an Saddam

  1. Tach..es wär cool wen es mal wieder was neues von charlotte zu sehen gäbe…..das soll nicht heißen, dass mich die anderen sachen nicht interessieren!
    Danke

  2. Es wird wieder Neues Material geben. Keine Angst. Ich bin einfach in der letzten Zeit nicht dazu gekommen.

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