Seebeben verschiebt Erdachse


Wie stark das Seebeben war ist kaum vorstellbar, auch wenn uns die Richterskala mit 8,9 einen ungefähren Anhaltspunkt geben kann. Viel deutlicher wird die Särke dieses Bebens, wenn man verdeutlicht, dass durch die Kräfte des Bebens unsere Erdachse verschoben worden ist. Die Daten des Vermessungsnetzes des Internationalen GPS Service (IGS) zeichneten eine Verschiebung der Erdachse um 8 Zemtimeter auf. Laut dem Astromomischen Institut an der Univisität Bern ist das die größte Verschiebung der Erdachse gegenüber ihrer Sollposition, die einem einzelnen Ereignis zugerechnet werden kann. Weitere Messungen ergaben, dass sich u.a. eine GPS Messstation in Signapur um 2 Zentimeter verschoben hat. Auch beschleunigte sich am Tag des Bebens die die Erdrotation um circa 2 Mikrosekunden.


Die grüne Linie zeigt die vohergesagten Abweichungen der Erdachse am Nordpol der letzten 2 Wochen.
Seit dem 26. Dezember weichen die Vohersagen und gemessenen Verschiebugen der Erdachse um 8 Zentimeter ab (rote Linie).


von Tino (NY) NY Blog

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