OBEY THE GIANT – Propaganda engineering.

it’s quite been a time since I noticed this campaign. And I don’t want to keep it back from you:

The Obey campaign can be explained as an experiment in Phenamenology. The first aim of Phenomenalogy is to reawaken a sense of wonder about one’s environment. The Obey campaign attempts to stimulate curiosity and bring people to question both the campaign and their relationship with their surroundings. Because people are not used to seeing advertisments or propaganda for which the motive is not obvious, frequent and novel encounters with Obey propaganda provoke thought and possible frustration, nevertheless revitalizing the viewer’s perception and attention to detail.

The Medium is the message.

elGono told me that there two Icon Sets available…groovy:

click to download

Source 1: http://www.obeygiant.com
Source 2: The Icons

a thriller a day keeps the doctor away

You may not know Pacific Tech’s Graphing Calculator but if you read this article and follow the link you’ll certainly know what it is and how it became what it is. And all this is packed into a very strange story:

“Pacific Tech’s Graphing Calculator has a long history. I began the work in 1985 while in school. That became Milo, and later became part of FrameMaker. Over the last twenty years, many people have contributed to it. Graphing Calculator 1.0, which Apple bundled with the original PowerPC computers, originated under unique circumstances.

I used to be a contractor for Apple, working on a secret project. Unfortunately, the computer we were building never saw the light of day. The project was so plagued by politics and ego that when the engineers requested technical oversight, our manager hired a psychologist instead. In August 1993, the project was canceled. A year of my work evaporated, my contract ended, and I was unemployed.

I was frustrated by all the wasted effort, so I decided to uncancel my small part of the project. I had been paid to do a job, and I wanted to finish it. My electronic badge still opened Apple’s doors, so I just kept showing up.”

Source: http://www.pacifict.com/Story/

how corporate culture develops

Sorry, it’s in german and i don’t have the time to translate this whole text:

“Nehmen Sie einen Käfig und setzen Sie fünf Affen hinein. Knüpfen Sie eine Banane an ein Seil und hängen Sie diese in den Käfig – so hoch, dass die Affen die Frucht nicht erreichen können. Stellen Sie nun eine Holzkiste darunter, damit die Affen die Banane ergreifen können, wenn sie sich auf die Kiste stellen.

Es wird nicht lange dauern, bis ein Affe auf die Holzkiste klettern will, um sich die Banane zu schnappen. Sobald er die Kiste berührt, spritzen Sie alle anderen Affen mit kaltem Wasser ab. Nach einer Weile wird ein anderer Affe versuchen, sich auch eine Banane zu holen. Sie wiederholen das Prozedere – alle anderen Affen werden mit kaltem Wasser bespritzt.

Schon bald wird ein weiterer Affe versuchen, auf die Holzkiste zu klettern und die Frucht zu ergreifen. Aber: die anderen Affen werden ihn daran hindern.

Lassen Sie jetzt das kalte Wasser weg. Nehmen Sie einen Affen aus dem Käfig und ersetzen Sie ihn mit einem neuen. Der neue Affe sieht die Banane und will auf die Holzkiste klettern. Zu seiner Überraschung greifen ihn die anderen Affen an. Nach einem erneuten Versuch und einem weiteren Angriff realisiert er, dass er angegriffen wird, sobald er auf die Holzkiste klettern will.

Tauschen Sie nun fortlaufend einen der ursprünglichen Affen im Käfig durch einen neuen aus. Es wird immer wieder das selbe ablaufen: Der Neuling geht zur Holzkiste und wird angegriffen. Der vorhergehende Neuling wird jeweils mit Begeisterung an der Bestrafung teilnehmen. Die neuen Affen haben aber keine Ahnung, wieso es nicht erlaubt ist, auf die Holzkiste zu klettern und weshalb sie den neuen Affen schlagen – sie tun es aber trotzdem.

Fahren Sie fort, bis Sie alle fünf ursprünglichen Affen im Käfig durch neue Artgenossen ersetzt haben. Keiner der Affen, die jetzt im Käfig sitzen, ist jemals mit kaltem Wasser bespritzt worden. Dennoch wagt sich keiner mehr in die Nähe der Holzkiste.

Warum nicht? Weil sie gelernt haben, dass “es” hier so gemacht wird.

So entsteht Firmenkultur …”

Source: Wie entsteht Firmenkultur?